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Täglich 9 bis 24 Uhr
Warme Küche 11:30 bis 23 Uhr

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Griesgasse 23
5020 Salzburg • Österreich
+43 (0)662 84 21 40
office@sternbrau.at

Die aufregende Geschichte des Sternbräu, rückwärts erzählt

Von Karl Reisenbichler bis Wolfgang Amadeus Mozart:  
Wie wir Geschichte schreiben und schrieben. Seit fast 500 Jahren. 


Anno 2015: Dieser Stern leuchtet strahlender denn je!

Das Sternbräu überrascht mit spektakulärem Ambiente, köstlichem neuem Sternbier und anspruchsvoller österreichischer Küche. Wissen Sie, wer heute unsere Fans und Stammgäste sind? Angela Merkel, Anthony Hopkins, Bülent Ceylan, David Hasselhoff, Mario Barth und viele andere Promis essen immer im Sternbräu, wenn sie in Salzburg sind.


Das neue Sternbräu beeindruckt mit moderner Glasarchitektur, saharafarbenen Wandplatten sowie "Wasser- und Lichtspielen" außen.

Expansion und Familiengründung.

2010 wird die Salzburger Immobilien Bauträger AG neuer Eigentümer und beginnt, gemeinsam mit den Betreibern das Sternbräu attraktiv auszubauen. Zunächst wird das Jedermannzimmer neu gestaltet. 2011 entsteht im Erdgeschoss das „Gwölb an der alten Stadtmauer“. Anfang 2013 beginnt die bislang größte Umbauphase in der Geschichte des Sternbräu. Es wird ein einmaliger Dialog zwischen zeitgenössischer Architektur und Beibehaltung der traditionsreichen Stuben und der zum Teil denkmalgeschützten Bausubstanzen gewagt. Währenddessen übernimmt der Betreiber als Tochtergesellschaft das Gablerbräu in der Linzergasse (rechte Altstadt), ein weiteres Salzburger Traditionshaus.


Das Sternbräu wurde am 25. Oktober 2014 mit einem großen Volksfest mit tausenden Gästen "offiziell" wiedereröffnet. Bereits am 1. Oktober 2014 wurde der Gastbetrieb im Rahmen eines "Soft Openings" wieder aufgenommen. Viele Salzburger und Gäste von auswärts kamen in diesen Wochen zum "Stern-Schauen" und schwelgten häufig in alten Erinnerungen.

Mit dem neuen Sternbräu-Areal entstand ein neuer urbaner Knotenpunkt mit einer Vielzahl an gastronomischen Angeboten für alle Zielgruppen. Die Salzburger Altstadt wurde um ein neuartiges kulinarisches Herz bereichert. Und das Sternbräu bekam Kinder: SternLounge, SternZeit und die Trattoria La Stella wurden Lokalitäten mit jeweils ganz eigenem Profil.

Mit rund 650 Sitzplätzen innen, 670 Gartenplätzen und rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus mehr als 20 Nationen ist das Sternbräu mit seinen „Restaurantkindern“ heute einer der größten und bekanntesten Gastronomiebetriebe Österreichs.

2015 werden der Biergarten, das Stern-Stöckl und ein weiteres Restaurantprojekt folgen.


Frühes Erwachsenenalter.

Bis Ende der 70er Jahre kümmern sich die wechselnden Wirtsleute im Großgasthof Sternbräu primär um das leibliche Wohl der Gäste. Im Jahr 1979 beginnt eine neue Phase der Expansion: Mit dem „Braumeister“ wird Salzburgs erstes Bierpub eröffnet. Zwischen 1986 und 1988 werden umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt. Der Stern Biergarten erhält ein neues Gesicht und die „Trattoria La Stella“ wird eröffnet. Ab dem Jahr 2000 entwickelt sich der neu adaptierte Sternsaal (heute: Festungssaal) durch Theater- und Kabarettaufführungen sowie die bekannte „Sound of Salzburg Dinner Show“ zum begehrten Kultur- und Veranstaltungszentrum in der Salzburger Altstadt. 2006 übernimmt Mag. Harald Kratzer gemeinsam mit seiner Frau Dr. Christine Bitschnau das Traditionsunternehmen Sternbräu. 2007 werden mit der Eröffnung der Abendstern-Bar ganz neue Zielgruppen angesprochen. 


Die Jugend.

1907 wird die Brauerei in den Stadtteil Riedenburg hinter das Neutor verlegt. Zwischen 1929 und 1931 wird der mittlerweile von der Österreichischen Brau-AG gekaufte Betrieb zum „Großgasthof“ ausgebaut. 1956 wird in der „Sternbrauerei“ in der Riedenburg die letzte Flasche Sternbier produziert. 


Die Kindheit.

Kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart verbringt vor allem im Jahr 1777 viele Stunden im Sternbräu. 1810 heißt die Lokalität dann „Goldener Stern“. Im Jahr 1929 oder etwas zuvor entstehen die großformatigen Wandgemälde des oberösterreichisch-salzburgerischen Künstlers Karl Reisenbichler (1885-1962), die dieser, wie einige Quellen besagen, gegen Kost und Logis im Sternbräu und für das Sternbräu malte. Diese sind heute im renovierten Bürgersaal zu bestaunen. Im Salzburg-Wiki der „Salzburger Nachrichten“ ist zu der besonderen Bedeutung dieser Bilder nachzulesen:

„In der Bürgerstube des Salzburger Sternbräus spiegelt sich die Geschichte der Bürgerkultur dieser Stadt. Wer den großangelegten Bilderzyklus des Malers Karl Reisenbichler um 1924 [einige Bilder sind datiert mit 1929, Anm. Sternbräu] betrachtet, kann die Geschichte des Erzbistums Salzburg wie in einem aufgeschlagenen Bilderbuch ablesen. In der wirtschaftlich sehr schlechten Zwischenkriegszeit erhielt der Maler Karl Reisenbichler um 1924 [siehe Anm. oben] den Auftrag, ‚einen wandbedeckenden Ölbilderzyklus‘ für den neugebauten ‚Bürgersaal‘ im Sternbräu zu gestalten. ‚Für Kost und Quartier‘ schuf er ‚Acht Historienbilder über die Bauernaufstände, die Salzburger Dult, den Zug der Kaufleute über den Radstädter Tauern, und die Verbrennung einer Hexe auf dem Kapuzinerberg‘.“ 


Die Geburt.

Die genaue Geburtsstunde unseres Hauses liegt, wie so oft bei historischen Gebäuden, im Dunkeln. Vermutlich reicht unsere Hauschronik bis ins Mittelalter zurück.

Gesichert ist, dass es in der Stadt Salzburg später im 16. Jahrhundert zahlreiche Kleinbrauereien gab. Der Name „Sternbräu“ als eigene Brauerei mit Gaststätte wird erstmals 1542 erwähnt. Deshalb schreiben wir heute „Seit 1542“, obwohl die Geschichte unseres Hauses womöglich noch länger zurückreicht.

Der Stern als Zunftzeichen der Brauer ist übrigens erstmals im Jahr 1425 belegt. Man sieht ihn heute noch häufig vor und in fränkischen Hausbrauereien. Der Stern als allgegenwärtiges Symbol des Sternbräu rührt von dieser jahrhundertealten Tradition.